Terror und Erinnerung. NS-Institutionen und Orte des Widerstands im Bezirk Geidorf.

Grätzelspaziergang gemeinsam mit CLIO Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit koproduziert /coproduced by steirischer herbst ’21

Termine: Sonntag, 19. September 11:00, Samstag, 25. September 11:00 und  Dienstag, 5. Oktober 17:00 mit Heimo Halbrainer und Claudia Beiser

Grätzelspaziergang gemeinsam mit CLIO Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit koproduziert /coproduced by steirischer herbst ’21 mit Heimo Halbrainer und Claudia Beiser.

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im März 1938 wurden auch in Graz all jene Institutionen des NS-Regimes installiert, die in Deutschland seit 1933 die gesamte Gesellschaft durchdrangen und für die Verfolgung und den Terror verantwortlich zeichneten. Ab 1938 wurden zudem neue Ämter und Behörden geschaffen, die vor allem die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung betrieben. Viele dieser Institutionen hatten prominente Adressen in der Innenstadt, viele interessanterweise aber auch im dritten Gemeindebezirk, in Geidorf. Sichtbare Spuren gibt es heute keine mehr, die ehemalige NS-Präsenz im Bezirk ist heute, 75 Jahre danach, unsichtbar. Seit einigen Jahren erinnert man sich – wenn auch verhalten – an einzelne Menschen aus dem Bezirk, die dem Regime Widerstand leisteten, mit ein paar Stolpersteinen.

Unterstützt von steirischer herbst