Projektgruppe "Wir gestalten Geidorf"

Wir gestalten Geidorf – Gemeinsam unseren Stadtteil aufblühen lassen!

Nächste Termine:

  • Die Projektgruppe trifft sich am
    9. Juli um 18 Uhr
    im Garten einer Nachbarin: Eingang über Körblergasse 15 und dann durch die Holzgattertüre

Neue Interessent*innen herzlich willkommen!

Wer sind wir?

Die Projektgruppe „Wir gestalten Geidorf“ besteht aus Nachbar*innen, die sich ehrenamtlich für eine Aufwertung unseres Grätzels engagieren. 

Was machen wir? 

Unser Ziel ist es, Geidorf grüner, lebenswerter und gemeinschaftlicher zu gestalten. Dafür setzen wir verschiedene Aktionen und Veranstaltungen im öffentlichen Raum um: 

  • Gemeinsame Gestaltung z.B. der Grünfläche “Wormspitz” und des Vorplatz am Margaretenbad 
  • temporäre Aktionen, um neue Ideen erlebbar zu machen und zu diskutieren 
  • Spaziergänge, Exkursionen und Workshops zum Wissensaustausch mit anderen Initiativen und Expert*innen 

Wie kannst du mitmachen? 

Wir freuen uns über neue Teilnehmer*innen und Ideen! Komm zu unseren laufenden Treffen und Veranstaltungen. 

  • Gestalte mit: Bringe deine Ideen ein und packe mit an. 
  • Treffe Nachbar*innen: Lerne Gleichgesinnte kennen und tausche dich aus. 

Unsere Themen

  • Verkehrsberuhigung & Mobilität: Verkehrsberuhigung und Aufenthaltsqualität am “Geidorf-Triangel” rund um den Spar in der Humboldtstraße; Einbindung der Anwohner*innen in den Planungsprozess der Umgestaltung der Laimburggasse in eine Fahrradstraße 
  • Begrünung & Stadtgestaltung: Gestaltung des "Wormspitz”, der Grünfläche an der Bushaltestelle Wormgasse; Einrichtung und Verbreitung von Mikrovorgärten 

Projekt Mikrovorgärten

Ein Pilotprojekt für Mikrovorgärten im öffentlichen Raum – initiiert von DI. Elisabeth Mitterfellner und der Grätzelinitiative Margaretebad

Städtische Hitze, zunehmende Versiegelung und der Verlust an Grünflächen beeinträchtigen das Mikroklima und die Lebensqualität. Gleichzeitig wächst in Graz das Interesse der Bevölkerung, selbst aktiv zur Verbesserung des Stadtbilds beizutragen.  

Wie kann mehr Grün in jene Straßen kommen, in denen kaum Platz für klassische Vorgärten oder große Baumpflanzungen ist?

 

Mit den “Mikrovorgärten” rufen wir dazu auf, einen kleinen Streifen verfügbaren Raums vor der eigenen Haustür lebendiger und grüner zu gestalten. Mikrovorgärten in Form von bepflanzten, mobilen Kübeln und Sitzgelegenheiten auf ausreichend breiten Gehsteigen bieten eine einfache Möglichkeit, mit kleinen Maßnahmen mehr Grün und Aufenthaltsqualität in unsere Straßen zu bringen. 

 

Das Projekt greift Ideen und Erfahrungen aus dem erfolgreichen Wiener Modell „Theresia – macht euren Gehsteig grün“ auf und überträgt sie auf Graz. 

 

Ziele 

  • Aufwertung des städtischen Lebensraums durch eine Erhöhung von Grünanteil, Sitzmöglichkeiten und Treffpunkten im öffentlichen Raum 
  • Aktive Einbindung der Bevölkerung in die Gestaltung ihres direkten Umfelds 
  • Stärkung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens 
  • Erprobung eines skalierbaren Begrünungsmodells für ganz Graz

Unsere bisherigen Projekte

Laufend sind wir an einer Optimierung dieser Kreuzung dran und hoffen auf konstruktive Vorschläge der Stadt Graz

Am 12.12.2025 luden die Grätzelinitiative Margaretenbad und MoVe iT Graz zum Begegnungspunsch beim sogenannten Geidorf-Triangel. Dieser öffentliche Raum zwischen Humboldtstraße, Körblergasse und Goethestraße wurde für ein paar Stunden für den Kfz-Verkehr gesperrt und von den Menschen aus der näheren Umgebung belebt.

Mit Punsch und Keksen, Musik und Lichterketten demonstrierten die Anrainer:innen das Potenzial des brachliegenden öffentlichen Raumes, der sein Dasein derzeit als Betonwüste fristet und hauptsächlich vom Auto-Schleichverkehr zur Umfahrung des Geidorfplatzes genutzt wird. 

Mit dem Begegnungspunsch werden die Verantwortlichen seitens der Stadt einmal mehr aufgefordert, am Geidorf-Triangel einen öffentlichen Raum mit mehr Grün und hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen, der den Menschen vor Ort und nicht dem Durchzugsverkehr dient. Eine solche Aufwertung und Verkehrsberuhigung des Gebiets mit mehr Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr wird seit mehreren Jahren von Eltern und Anwohner:innen gefordert.

Wir wünschen uns hier ein Mikrobezirks-zentrum. In einem Wohngebiet mit so vielen Fußgängern und Radfahrerinnen sollte es mehr Grün und nicht so viel Autoverkehr geben!" - Jördis Tornquist, aktiv bei der Grätzelinitative Margaretenbad

 https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/20405657/geidorf-triangel-in-graz-soll-zum-bezirkszentrum-werden

 

Aktive Gestaltung des öffentlichen Raums

Die Renderings zeigen, wie man eine unscheinbare Grünfläche in der Stadt in eine kleine, ökologische Oase für Menschen und Tiere verwandeln kann.

 

Mögliche Maßnahmen um kleine Grünflächen in der Stadt (ökologisch) attraktiver zu gestalten:

  1. Vielfältige Bepflanzung

    • Anpflanzen von heimischen Blumen, Sträuchern und Bäumen, die Nahrung und Unterschlupf für Vögel und Insekten bieten.

    • Kräuter- und Wildblumenbeete für Bienen und Schmetterlinge.

  2. Wasserquellen

    • Aufstellen von Vogeltränken oder kleinen Brunnen zur Erfrischung für Mensch und Tier.

    • Regenwassernutzung zur nachhaltigen Bewässerung.

  3. Naturnahe Elemente

    • Unterschlupfmöglichkeiten für Insekten.

    • Wildwiesenbereiche statt nur gemähte Rasenflächen.

  4. Sitz- und Ruhezonen

    • Mehr Sitzmöglichkeiten mit Schatten durch Bäume oder begrünte Pergolen.

  5. Erlebnis- und Lernbereiche

    • Infotafeln über den Bezirk und seine Geschichte.

    • Kleine Hochbeete oder Urban-Gardening-Projekte für gemeinschaftliches Gärtnern.

    • Alte Telefonzellen oder Ähnliches als "Nimm und Bring" Orte, an denen Menschen ihre gut erhaltenen Bücher, Spielzeuge, oä. miteinander tauschen können.
  6. Nachhaltige Materialien und Beleuchtung

    • Verwendung von Naturmaterialien für Bänke und Wege.

    • Solarbeleuchtung für ein angenehmes Licht in den Abendstunden

Dank der engagierten Helfer:innen wurden die Blumenkisterln vor dem Margerl endlich bepflanzt und erfreuen die Nachbarschaft.

Vernetzung und Austausch mit anderen Initiativen und Expert:innen

(Zum Beispiel OIKOS, FORUM URBANES GÄRTNERN)

Bei unserer Exkursion zum neuen Attemsgarten mit dem Biologen Andreas Motschiunig vom FORUM URBANES GÄRTNERN könnten wir viel Wissenswertes über die Gestaltung von öffentlichen Grünflächen lernen. 

Rückmeldungen und Ideen zur geplanten Fahrradstraße Laimburggasse

👉Anliegen Fahrradstraße Laimburggasse.pdf