Hier sind Informationen zu verschiedensten Lebensbereichen im Bezirk zu finden, die unser aller Zusammenleben beeinflussen.

Die Grätzelinitiative bietet immer wieder Initiativen Platz für Austausch und konstruktive Auseinandersetzung vor allem den öffentlichen Bereich betreffend.Beispiel hierfür war die Umgestaltung des Geidorfplatzes 2016, der etliche Diskussionen vorausgingen.

Radweg durch den Bezirk Geidorf: Über die genaue Route wird noch entschieden, naturgemäß wird ein Radweg auch Auswirkungen auf den (Ausweich)Verkehr in den umliegenden Straßenzügen zeigen, sodass die Routenwahl eine auch für die Bewohner dort von Relevanz sein dürfte.
Die Stadt Graz informiert die AnrainerInnen über die in Aussicht genommenen Radwegvarianten: 
Informationsveranstaltungen am Mittwoch, 2.06. am Geidorfplatz und am 09.06. am Hasnerplatz, siehe beiliegende Einladung.
Gleichzeitig findet eine Befragung zur Umsetzung des Radkorridors im Stadtbezirk Geidorf statt: tinyurl.com/3htmz4x6 
 
Bitte beteiligt Euch im eigenen Interesse!

Aktuell: Vorschläge an den Bezirksrat im Rahmen der Klimafond-Förderung:

Ökologisierung der Vorgärten in Geidorf VorgartenbewohnerInnen können fachlichen Rat einholen und aufgrund einer fundierten Beratung Adaptierungen ihres Vorgartens planen. Die Umsetzung erfolgt mit einem sozio-ökonomischen Projekt. Die Grätzelinitiative leistet die Vernetzungsarbeit zwischen AnrainerInnen, ExpertInnen vom Ökoteam und der Umsetzung durch Your Company, dem Gemeinnützigen Beschäftigung-Team von Jugend am Werk. Durch den Klimafond werden die Bewerbung des Gesamt-Projekts und die konkrete Beratung Einzelner finanziert; zu überlegen ist eventuell auch eine Beteiligung an den Umsetzungskosten.  
 
Mobiler Garten für Geidorf Die Grätzelinitiative hat ein adaptiertes Fahrrad von der insolventen FGM "geerbt". Neue Bremsen müssen nun eingebaut werden und die Plattform bepflanzt werden. In Folge kann dieser mobile Garten an verschiedensten Plätzen in Geidorf temporär aufgestellt werden und eine Anregung für zukünftige Begrünung bzw. Umwandlung von versiegelter Fläche sein.
 
Zu Entsiegelungen und Bepflanzungen gibt es auch eine konkrete Anregung einer Nachbarin, die auch das Projekt aktiv begleiten würde: Erheben von versiegelten Flächen im Öffentlichen Gut: und wenn es nur 4-5 m2 sind das ist schon ein Beet oder ein Busch oder ein kleiner Baum oder einfach Wildheit. Die Grätzelinitiative könnte hier die Nachbarschaft animieren, einen neuen Blick auf ihr Lebensumfeld im öffentlichen Raum zu werfen. Eine Finanzierung der Neubepflanzung durch den Bezirksrat bzw. Klimafond kann hier aufwendige Bürokratie vermeiden!
 

Themen in Geidorf:

Wohnbau im Lorenzpark- siehe Leserbrief unten.

Uni-Sportzentrum im Refektorium am Rosenhain Kleine Zeitung

Bebauungsplanentwurf für Zusertalgasse Hochsteingasse, https://www.gat.st/news/minus-zusertalgasse

Parkstraße 9: https://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/5858815/Parkstrasse-9_NervenKrimi-ums-Geisterhaus-in-der-Grazer-Altstadt

Die IG Körblergasse engagiert sich bezüglich Verkehrssituation und Bebauung Lindweg:  Verkehrsberuhigung-Körblergasse

 "Wohnbau im Lorenzpark. Soko Altstadt drängt auf schärfere Gesetze."

Leserbrief zu: "Grazer Lorenzheim. Arbeiten an umstrittenem Wohnbau im Park starten (23.11.2020)"

Ich habe mich auch gegen diese Bau gewandt - durch eine Amtsaufsichtsbeschwerde und einen Brief an das Bundesdenkmalamt - natürlich beides vergeblich. 

An solchen Fehlleistungen im Baugeschehen wird sich nichts ändern, wenn sich nicht umgehend die Politik ihrer Aufgaben besinnt. Das wären aus meiner Sicht in erster Linie:

1) Bundesregierung: Novellierung bzw. Rückführung des Denkmalschutzes zu einem wirksamen Intrument (Maßnahmen gegen das Verfallenlassen von Denkmälern, wie Girardihaus usw.); Ratifizierung des Abkommens von Granada - als letzter demokratischer Staat (Enteignungsmöglichkeit bei Vernachlässigung von Denkmalen)

2) Landesregierung: Korrektur der Novellierung des Baugesetzes 2020 (Versiegelungsbeschränkung im Verhältnis zur Gesamtfläche, nicht nur zur unbebauten Fläche eines Grundstücks); Novellierung des Ortsbildschutzgesetzes und des Grazer Altstadtgesetzes nach dem Muster von Tirol (die Gemeinden sollen charakteristische Ensembles oder Einzelbauten als erhaltenswürdig definieren dürfen).

3) Stadtregierung: Adaptierung von Stadtentwicklungskonzept, Flächenwidmungsplan und Räumlichem Leitbild im Sinne der Sicherung von lebenswertem Stadtraum für Ansässige und Zuziehende.

Wir von SOKO Altstadt setzen uns nun seit 10 Jahren für das Bauerbe in Graz ein, nicht ganz erfolglos, aber es bleibt eine traurige Tatsache, dass in dieser Zeitspanne dennoch rund 170 erhaltenswerte Bauten abgerissen wurden. Darüber wird noch ein weiterer Bericht ergehen.

Mit schönen Grüßen und guten Wünschen

Dipl. Dolm. Peter Laukhardt
SOKO Altstadt
www.grazerbe.at

Wir freuen uns über die vielen neuen Bankerl am Fuße des Rosenhains - Danke an alle, die mitgeholfen haben!