Terror und Erinnerung. NS-Institutionen und Orte des Widerstands im Bezirk Geidorf.

Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im März 1938 wurden auch in Graz all jene Institutionen des NS-Regimes installiert, die in Deutschland seit 1933 die gesamte Gesellschaft durchdrangen und für die Verfolgung und den Terror verantwortlich zeichneten.

Ab 1938 wurden zudem neue Ämter und Behörden geschaffen, die vor allem die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung betrieben. Viele dieser Institutionen hatten prominente Adressen in der Innenstadt, viele interessanterweise aber auch im dritten Gemeindebezirk, in Geidorf. Sichtbare Spuren gibt es heute keine mehr, die ehemalige NS-Präsenz im Bezirk ist heute, 75 Jahre danach, unsichtbar.

Seit einigen Jahren erinnert man sich – wenn auch verhalten – an einzelne Menschen aus dem Bezirk, die dem Regime Widerstand leisteten, mit ein paar Stolpersteinen. 

Für den steirischer herbst ’21 haben wir gemeinsam mit CLIO Verein für Geschichts- und Bildungsarbeit diesen Grätzelspaziergang entwickelt. 

Heimo Halbrainer und Claudia Beiser begleiteten zu diesen Orten in Geidorf. Die Kurztexte auf dieser Seite stammen von Dr. Halbrainer, auch ist eine bebilderte Broschüre zum Thema entstanden, die im Grätzeltreff oder bei CLIO um € 7 zu erwerben ist.