Schulschlusskonzert mit Purple and the Ghostbusters

am 1. Juli ab 17h

SPORTLICH UNTERWEGS IM MARGERL

Schwimmkurse mit Pia für alle Levels
25. bis 29 Juli 2022
- Anfänger / 16:00 Uhr
- Fortgeschritten / 17:00 Uhr
- Technikkurs Kraulen für Fortgeschrittente / 18:00 Uhr
Unkostenbeitrag € 50,-

Beachvolleyball-Training mit Nico und Benji
ab 4. Juni jeden Samstag, 17:00 bis 18:30 Uhr
Intensivwoche 18.-22.7.2022
Unkostenbeitrag € 75,- (5 Einheiten)

Bei Interesse bitte melden: info@margerl.at

WIR FREUEN UNS AUF EINEN GEMEINSAMEN SOMMER IM MARGARETENBAD!

Freizeitareal Margaretenbad

Die TU, Institut für Städtebau hielt einen Intensiv-Workshop im Grätzeltreff und im Margerl ab.
Das wirft grundsätzlich die Frage auf, kann es sich eine Stadt heute noch leisten 6000m² fast 8 Monate im Jahr ungenutzt zu lassen. Dazu zwei interessante, hochaktuelle, städtebaulich relevante Beiträge aus Berlin und Wien: 

https://poolpotentials.de/film/ 

https://wien.orf.at/stories/3153950/ 

Ideen wie eine Traglufthalle für einen Winterbetrieb oder eine Kunsteisfläche liegen jetzt schon vor. Das wär doch was für den Ganzjahresbetrieb im Margerl! Gemeinsames Ziel sollte ein Freizeitareal im Bezirk Geidorf sein!

Vorstellung am 26. Mai um 16h im Bad-Eingangsbereich.

 
Lustig zum Nachhören:
Geschichten und Klangerlebnisse aus dem Margerl: sendung-09.06.mp3
Foto: Stefan Pajmann
 

Vorgartengestaltung beim Margaretenbad. Ein Siegerprojekt des Bürger:innenbudgets geht in die Umsetzung

Mit Start in die nächste Badesaison - leider noch nicht in der aktuellen - sollen der Vorplatz und der Eingangsbereich des Margaretenbades, liebevoll auch "Margerl" genannt, in der Grillparzerstraße in neuem, zeitgemäßen Glanz erstrahlen.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Grätzelinitiative Margaretenbad, denn ihre Idee war eine der insgesamt sieben Siegerprojekte des Bürger:innenbudgets 2021.

Mehr lesen unter: https://www.gbg.graz.at/cms/beitrag/10390944/9564057/Vorgartengestaltung_beim_Margaretenbad.html

Heuer im dritten Jahr der Pandemie mit gestiegenem Bedarf an Begegnung an der frischen Luft ohne weite Anfahrtswege von Wohnung, Arbeit und Schule, regten wir an, bereits zu Ostern für Tischtennis, Beachvolley u.ä. zu öffnen. Der Restaurantbetreiber würde den Gastgarten öffnen und auch die Registrierung der Gäste übernehmen. Meist werden auch ab April bereits das Becken gereinigt bzw. andere Wartungsaufgaben erfüllt, es ist also auch Holding-Personal vor Ort. Schade, dass 8 Monate ungenutzt verstreichen!

Wie jedes Jahr diskutiert, wünschen wir uns eine grundsätzliche Öffnung im September auch nach Schulbeginn. Die Fakten belegen, dass die Kosten-Nutzen-Relation im Margaretenbad gerade in den Randzeiten gegeben ist. Argumente wie Schul-, Uni- und Wohnortnähe lassen sich gut mit BesucherInnenzahlen der letzten Jahre belegen.  

Die Tages-Öffnungszeit von 8-20:00 im Juni, Juli, August wird gut genutzt! Ausprobieren könnte man an 1-2 Tagen im Hochsommer schon um 7h zu öffnen. Gerade Berufstätige, aber auch viele ältere Personen kommen ausschließlich zum Schwimmen an den Tagesrandzeiten. Leider wird gerade am Samstag und Sonntag erst um 9:00 geöffnet, das ist dringend zu überdenken.


Wir haben unsere Vorschläge und Anregungen zum Badebetrieb aus Sicht von uns Gästen und BürgerInnen zusammengefasst. Es geht uns hierbei nicht um Privilegien für das Margaretenbad, sondern um evidenzbezogene und kundenfreundliche Lösungen aufgrund der guten Frequenz in zentraler Lage bei geringem Betriebsaufwand

Positionen 2022.pdf

Die Lebensqualität im Bezirk Geidorf kann durch ein weiter gedachtes Freizeitareal aufgewertet werden.

Bezüglich des Margaretenbads brauchen wir eine stabile Lösung für die nächsten Jahre - es ist einfach zu schade, dass eine Freizeitfläche mit 6000m² mitten in der Stadt mehr als acht Monate brach liegt. Da gibt es sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten.

Gerne beteiligt sich die Grätzelinitiative an einer konstruktiven Diskussion. 

 Aktueller Bericht zu den laufenden Aktivitäten in der Kleinen Zeitung online.

Mehr Flexibilität bei den Margerl-Öffnungszeiten

Seit Jahren thematisieren wir die geringe Bespielung eines öffentlichen Areals, das zentral gelegen mehr als acht Monate im Jahr ungenutzt bleibt. Das ganze Jahr über ist das Restaurant geöffnet, das Uni-Sportinstitut betreibt Räumlichkeiten im Gebäude – es liegt nahe, dieses Freizeitareal weiterzudenken.
 
Das Margaretenbad ist mehr als ein Freibad, die Zahl der Saisonkarten übertrifft alle anderen Bäder in Graz zusammen - auch ohne Badetemperaturen trifft sich die Nachbarschaft von klein bis groß hier. Sobald das Wasser mehr als 18° hat, wird geschwommen, der Beachvolleyballplatz ist gut genützt, der Tischtennistisch immer besetzt. Alles Aktivitäten, die man gut auch im Frühjahr oder Herbst ausüben kann. Kundenorientierung und Flexibilität wünschen wir uns auch in der Früh an heißen Sommertagen und für den Ausklang am Abend.
  • Die Nähe zur Uni, das Sportinstitut ist im Margerlgebäude selbst untergebracht, die zentrale Wohnlage zwischen Schulen und Kindergärten ermöglichen die hohe Besucherfrequenz, die in diesem Bad auch zu Randzeiten wie Mai oder September bereits jetzt vorliegt!

  • Die Relation von Aufwand und Nutzen ist beim kleinen Margaretenbad wohl am höchsten von allen Grazer Bädern.

  • Das Restaurant ist ganzjährig geöffnet.

 

Zur Geschichte des Margaretenbads und seiner Gründerfamilie: über Jenny Zerkowitz, die Begründerin des Freibads
 

CLAUDIA ZERKOWITZ-BEISER: Meine jüdische Familie. Ihr Leben in Graz und ihre Auslöschung

 

Über die Vergangenheit wurde in meiner Familie nicht viel gesprochen und wenn, dann vor allem über den Urgroßvater, den Stadtbaumeister, der das Haus gebaut hat, in dem wir noch heute wohnen. Der den Kastner und die Zeremonienhalle am jüdischen Friedhof geplant hat, die 1938 im Zuge des Novemberpogroms zerstört wurde. Und natürlich über das Margaretenbad, das der Familie gehört hatte.

Gänzlich fehlten in der Familienerzählung jedoch die dunklen Seiten: die Fluchtgeschichten mehrerer Familienmitglieder sowie die Ermordung meines Großvaters im Konzentrationslager, seiner Schwestern irgendwo im Osten und die der Urgroßmutter in Theresienstadt.

Dieses Buch mit vielen Briefen und Fotos meiner Familienangehörigen, ergänzt durch umfassende Recherchen, hält nun neben der Geschichte des Aufbaus auch die Erinnerung an diesen Teil meiner Familie wach und gibt zugleich Zeugnis über ein Stück Zeitgeschichte von Graz.

 

Claudia Zerkowitz-Beiser:

Meine jüdische Familie. Ihr Leben in Graz und ihre Auslöschung. Geb., 208 Seiten mit über 300 teils farbigen Abb. (ISBN 978-3-902542-91-5). Euro 25,00

 

Das Buch ist über Ihre Buchhandlung, im Grätzeltreff erhältlich oder direkt unter: verlag@clio-graz.net