Dienstag 08.09.2026
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OrtMargerllokal
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Themen: Festvorbereitung
SV-Termin Keesgasse November
Vorausschau
2027 - 20 Jahre BI
2028 - 100 Jahre Margerl
aus dem Koalitionspapier:
Koalitionspapier
900 Jahre Graz Jubiläum gemeinsam gestalten - 2028
Weiterentwicklung Stadtteilarbeit
Beteiligung in den Stadtteilzentren
Frauen im Stadtbild sichtbarer machen
Veranstaltungen einfacher organisieren One stop
Wundertüte 6-14 Jahre
Stadtwandern in Graz
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OrtNachbarschaftszentrum Grätzeltreff, Wastlergasse 2, 8010 Graz
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OrtMargerllokal DAVID
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Über die Vergangenheit wurde in ihrer Familie nicht viel gesprochen und wenn, dann vor allem über den Urgroßvater, den Stadtbaumeister, der u. a. den Kastner und die Zeremonienhalle am jüdischen Friedhof geplant hatte, die 1938 im Zuge des Novemberpogroms zerstört wurde. Und natürlich über das Margaretenbad, das der Familie gehört hatte. Sonst wurde geschwiegen.
Ein jahrzehntelang im Keller verstauter Koffer, der private Briefe und Fotos enthält, war schließlich der Ausgangspunkt für Claudia Zerkowitz-Beisers Aufarbeitung der bis dato tabuisierten Vergangenheit ihrer Familie. Die darin gefundenen Dokumente sind das Vermächtnis ihrer Großmutter Anny und erzählen vom Schicksal der jüdischen Familie Zerkowitz im nationalsozialistischen Graz – von Flucht, Deportation und Tod.
Nach dem Buch von Claudia Zerkowitz-Beiser über ihre jüdische Geschichte verknüpft nun die Dokumentation auf einfühlsame Weise die Historie der Familie mit der Grazer NS-Geschichte und spannt dabei den Bogen bis in die Gegenwart.
Film: Fritz Aigner/Ulrike Berger (Ö 2023, 49 min)