Montag 28.09.2026
Allgemeine Öffnungszeiten für alle Anliegen
10:00 - 12:00
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OrtNachbarschaftszentrum Grätzeltreff, Wastlergasse 2, 8010 Graz
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Frauen*streiken-Treffen
18:30 - 20:00
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OrtGrätzeltreff
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Frauen*Streiken am 3. Mai 2027 in ganz Österreich! In Vorbereitung dafür treffen wir uns jeden letzten Montag im Monat! (Ausweichtermin wegen Feiertag: 19.10., kein Treffen im Dezember)
Beim Info- und Planungstreffen informieren Frauen* aus dem Grätzel übers Frauen*Streiken, tauschen sich aus, regen zum Mitmachen an und planen Aktionen, um die Botschaft zu verbreiten, den Streiktag bekannt zu machen und Frauen anzusprechen am 3. Mai 2027 dabei zu sein. Nicht zuletzt planen wir, wie wir unseren freien Tag am 3. Mai 2027 verbringen wollen. Deine Ideen sind willkommen!
Wir nehmen uns einen Tag frei - https://www.frauenstreiken.at/
Dienstag 29.09.2026
Filmabend im Grätzel: Die Maisinsel
19:00 - 21:00
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TextD I E M A I S I N S E LDie Maisinsel ist eine ganz universelle Geschichte, ein mitreißender Film über die menschliche Existenz, ein Film über Leben und Sterben, langsam erzählt, aber niemals langweilig.Der 2014 entstandene Film des georgischen Regisseurs George Ovashvili ist ein in ruhigen, traumhaft schönen Einstellungen eingefangenes Gleichnis auf das menschliche Leben im Kreislauf der Natur: Ein Mann lässt sich auf einer kleinen Flussinsel nieder, beginnt den Boden zu bestellen, erntet, wacht über seine heranwachsende Enkelin und stirbt schließlich. Jenseits konkreter gesellschaftlicher und politischer Verortungen konzentriert sich das kunstvoll inszenierte, wortkarge Drama auf Bilder eines einfachen Insellebens. Seine ästhetische Meisterschaft geht einher mit einer Überhöhung alltäglicher Verrichtungen."Während der heftigen Regenfälle im Frühling bringt der Fluss fruchtbare Erde vom Kaukasus herunter und es bilden sich kleine Inseln mitten im Flussbett. Die örtlichen Bauern bauen auf ihnen Mais an, denn Mais ist das Hauptnahrungsmittel für die Menschen dort. Mich hat das fasziniert, dass Erde angeschwemmt, dann bepflanzt wird und dann alles wieder neu beginnt, eine Art Zyklus des Lebens“ (George Ovashvili).Aber die ländliche Idylle trügt: Der Fluss Enguri trennt zwei feindliche Staaten, im Norden Abchasien, im Süden Georgien. Immer wieder nähern sich misstrauische Militärpatrouillen mit ihren Booten der kleinen Insel. Der Film lebt von seinen Landschafts- und Naturbildern, fasziniert durch seinen langsamen, fast meditativen Erzählrhythmus und durch das ausdrucksstarke, aber fast wortlose Spiel der Protagonisten:Der Film ist ein gleichnishafter Antikriegsfilm, der eindringlich zeigt, dass der Mensch versucht, sich eine Heimat und Existenz aufzubauen, diese aber sowohl durch die zerstörerische Kraft der Natur als auch durch die Gewalt des Menschen jederzeit wieder genommen werden kann..Viel Vergnügen beim Film und beim anschließenden gemeinsamen Reflektieren !